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Schlagwort: #NäherDran

NÄHER DRAN – AN DEN MENSCHEN

Bildung

Ohne Bildung keine Zukunft

Wir fördern die Bildung und die Bildungseinrichtungen

Die Lebensqualität unseres Landes entscheidet sich durch eine umfangreiche Bildung von uns allen.
Qualitativ hochwertige Bildung und Ausbildung begründen die Lebenschancen junger Menschen. Zugleich brauchen wir ein qualifiziertes System lebenslanger Weiterbildung um den aktuellen Herausforderungen und den Lebenschancen des Einzelnen gerecht zu werden. Hierbei ist uns die Chancengerechtigkeit ein großes Anliegen, denn Bildung und Ausbildung dürfen nicht an den finanziellen Möglichen des Einzelnen scheitern.

Deshalb werden wir uns einsetzen

  • für eine ausreichende Anzahl von qualitätsvollen Krippen- und Kitaplätzen
  • für eine optimale Ausstattung unserer Grundschulen
  • für die Weiterentwicklung der Kooperativen Gesamtschule
  • für die Verbesserung des VHS-Angebotes

Weiterhin werden wir uns bemühen, die Bildungs- und Ausbildungsberatung zu erweitern und auszubauen. Ziel unserer Bemühungen ist es, Bürgerinnen und Bürgern wohnortnah Bildung und Weiterbildung zu ermöglichen.

NÄHER DRAN – an Wachstum und Entwicklung

Bezahlbarer Wohnraum

Deutschland verliert Sozialwohnungen. Allein in den vergangenen zwanzig Jahren hat sich der Bestand fast halbiert. Einer der Gründe: nach einer bestimmten Frist (in der Regel fünfzehn Jahren) verlieren die einstmals besonders geförderten Wohnungen die sogenannte Sozialbindung. Sie wandern auf den freien Markt. Und der verlangt einen Mietzins, der zur vollständigen Deckung der laufenden Kosten und der tatsächlichen Finanzierungskosten erforderlich ist, die sog. Kostenmiete. Die aber ist von einkommensschwachen Mietern nicht zu bezahlen. Gleichzeitig sinkt die Neubauquote das zweite Jahr in Folge. In Niedersachsen ist der Bestand an Sozialwohnungen seit 2018 um 20 Prozent gesunken; der höchste Rückgang bundesweit. Im gleichen Zeitraum ist die Anzahl der Geringverdiener, Alleinerziehenden, Rentnerinnen und Rentner mit geringem Einkommen gestiegen.
Die SPD auf Bundesebene fordert 400.000 neue Wohnungen jedes Jahr, davon 100.000 öffentlich gefördert. Wir, der SPD-Ortsverein Gronau, wollen seitens der Stadt, wie 2019 bereits an zwei Wohnungen der Kreiswohnbaugesellschaft Hildesheim (KWG) in der Burgstraße praktiziert, Belegungsrechte an weiteren Bauvorhaben der KWG in der Burg- und der Junkernstraße sichern, indem wir der KWG einen einmaligen Investitionszuschuss pro Wohnung zahlen, darüber die Miete reduzieren und gleichzeitig des Belegungsrecht für einkommensschwache Personen sichern.

NÄHER DRAN – AN DEN MENSCHEN

Vereinsleben, Sport und Freizeit fördern – daraus: Die Netzwerkarbeit unterstützen

Die beiden Projekte „Vereine los!“ des KulturKreises Gronau e. V. und „VereinT – Netzwerk Leinebergland“ der Samtgemeinde Gronau haben ein gemeinsames Ziel:
Den Vereinen, die von den Folgen des demographischen Wandels (wir werden weniger, wir werden älter) und aktuell der Corona-Pandemie stark betroffen sind, aktive Hilfestellung zu bieten.
Die Themen des Abends am 19. Juli 2021 standen dafür als Beispiel:
„Ehrensache – wie Vereine Mitglieder finden und binden“ und
„Rote Fäden spinnen – Wie zeitgemäße Vereinsführung gelingen kann“.

Beide – der KulturKreis Gronau e. V. mit „Vereine los!“ und „VereinT – dem Netzwerk Leinebergland, die mit Jens Wolf in der Bürgerzentrale Hauptstraße 8 vertreten sind – haben unsere Unterstützung. Wir wollen dieses für Niedersachsen einmalige Angebot aufrechterhalten und fördern.
Die Vereine sind eine der sozialen Klammern in Stadt und Dorf.

NÄHER DRAN – AN DEN LÖSUNGEN in Stadt und Dorf

Stadt- und Dorfentwicklung

Unser südniedersächsischer Raum ist überproportional von den Folgen des demographischen Wandels betroffen (wir werden weniger – wir werden älter). Die Einwohnerzahl sinkt seit Jahren, das Durchschnittsalter unserer Bevölkerung steigt. Die Stadt Gronau in ihrer heutigen Zusammensetzung aus der Kernstadt und 12 Dörfern hat seit 2016, dem Jahr der Neugliederung, bis heute (Stand 24.06.21) 185 Einwohnerinnen und Einwohner verloren. Am stärksten die Kernstadt mit minus 122, gefolgt von Brüggen (- 49) und Barfelde ( – 30). Banteln (+ 3), Betheln (+7), Eitzum (+ 7) und Rheden (+14) hatten leichte Bevölkerungszuwächse.
Dieser Prozess, weil schleichend und weitgehend unbeobachtet, erreicht nur schwer die öffentliche Aufmerksamkeit. Er wird uns aber auch die nächsten Jahre begleiten – mit allen negativen Folgen: Kirchen, Parteien, Vereine verlieren Mitglieder; der Nachwuchs bleibt aus. Vertraute Treffpunkte (der sonntägliche Gottesdienst, die Gaststätte, der Dorfladen) gehen verloren – und damit gleich mehrere soziale Klammern für die Dorfbewohner.
Investitionen in Dorfgemeinschaftshäuser (Banteln, Betheln, Brüggen) sind ein Weg, die entstehenden Lücken zu schließen. Man braucht aber auch vor Ort Akteure, die mit ihrem Engagement, ihrer Berufs- und Lebenserfahrung dazu beitragen, dem Dorf neue Impulse zu geben und zusammen mit weiteren Mitstreitern geeignete Antworten auf die brennenden Zukunftsfragen des Dorfes zu finden – und umzusetzen.
Das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium bietet mit dem Modellvorhaben „Soziale Dorfentwicklung“ die Qualifizierung von „Dorfmoderatoren“ an.
Der SPD-Ortsverein Gronau strebt den Zugang zu diesem Modellvorhaben an und wird bei Erfolg die Kosten für die Ausbildung der Dorfmoderatoren seitens der Stadt übernehmen.

NÄHER DRAN – AN DEN MENSCHEN

Entwicklung der Gastronomie in der Gronauer Innenstadt

Die Corona-Pandemie hat für die Geschäftswelt, darunter besonders die Gastronomie, existenzielle Einschnitte zur Folge gehabt. Der Einkauf hat sich vom Ladengeschäft ins Internet verlagert. Die Brauereien mussten ihr Fassbier nachträglich auf Flaschen abfüllen, um es loszuwerden. Denn die Gastronomie nahm ihnen kein Bier ab.
Als Kommune ist unser Handlungsspielraum begrenzt. Aber mit der stadteigenen Immobilie
Am Markt 3, dem heutigen Rathaus II, steht uns unmittelbar im Stadtkern, am Ratskeller- und Marktplatz, eine Fachwerkhaus zur Verfügung, das sich in seinem südlichen Teil, ergänzt durch die vorhandene Terrasse, hervorragend für die Gastronomie mit Außenbewirtschaftung eignet.
Wenn man sich die Konzepte vor Augen führt, die nach der Corona-Pandemie und dem Aderlass der Geschäftswelt in den Innenstädten, insbesondere den kleinen und mittleren Städte empfohlen wird, sind wir mit der Neugestaltung des „Gronauer Vierecks“ seit Jahren auf dem richtigen Weg. Es gilt die Aufenthaltsqualität der Innenstädte zu stärken. Nicht nur rein (einkaufen) und wieder raus, sondern verweilen. Und dazu wäre eine Gastronomie mit Außenbewirtschaftung im Haus Am Markt 3 ideal. Der SPD-Ortsverein Gronau wird dieses Konzept weiterverfolgen.